K.Neitzert    2009 Offenbach, 13. Juli 2009: Motorräder des Cruiser- oder Softchopper-Genres gab es in der Historie des weltgrößten Motorradherstellers schon einige. So radikal wie bei der neuen Honda VT1300CX wurde unverwässertes Chopper-Gedankengut à la Easy Rider allerdings noch nicht umgesetzt. Insofern ist dieses Motorrad ein Meilenstein. Das kreative Konzept ist kompromisslos atemberaubend, der optische Auftritt erinnert an sündteure Custombikes und wird nicht nur Anhängern des American way of Life den Kopf verdrehen. Die neue Honda VT1300CX  ist eine optische Augenweide und bereitet großartigen Fahrspaß. Feeling und Sound transportieren reinrassiges und extrem lässiges Chopper-Vergnügen. Gleichzeitig jedoch genügen Funktionalität, konstruktive Qualität und mechanische Zuverlässigkeit allen Ansprüchen, die man an eine Honda stellen darf – und dies zu einem erschwinglichen Preis. Der Chopper, der in Amerika mit großem Erfolg seit einem halben Jahr als »Fury« verkauft wird, kommt für das Honda-Modellprogramm 2010 nun auch nach Europa. Statt des Namens, der aus markenrechtlichen Gründen nicht verwendet werden darf, wird die Maschine hier mit der gewohnten Modelltypologie versehen. Das Chassis der VT1300CX bildet die Ausgangsbasis für cleanen Custom-Look. Das Design entstand in enger Kooperation zwischen dem Design-Center von Honda-Amerika in Kalifornien und den Ingenieuren des Stammwerks in Japan. Die kräftig dimensionierte Telegabel (45 mm Ø) führt zusammen mit den gereckten Gabelbrücken das 21 Zoll große Vorderrad in flachem Winkel. Dank der ausgeklügelten Fahrwerksgeometrie ist jedoch unter allen Umständen für sichere Straßenlage und problemfreies Handling gesorgt. Die individuell designten Gussfelgen nehmen hydraulisch betätigte Scheibenbremsen auf. Der pflegeleichte Hinterrad-Kardanantrieb trägt auch einen Teil zum unbeschwerten Fahrvergnügen bei. Optional ist das bewährte Honda Combined ABS-Bremssystem erstmals auch im Custom- Segment erhältlich. Bilder vergroessern - anklicken !